Skip to main content

Unsere Gesamtschule ist „ohne Rassismus, mit Courage“!

Die Verleihung des Titels feierten wir am 15. November mit einem bunten und vielfältigen Bühnenprogramm, einigen Ehrengästen  und der Vorstellung unseres Projektpaten, Herrn Professor Andreas Zick von der Uni Bielefeld.  Als Motto der Schulfeier hatten die Organisatoren „This is me“ gewählt: Jeder Mensch soll so akzeptiert werden, wie er ist. Egal, wie er aussieht oder aus welchem Land er kommt. Unser Schülersprecher Argjend und Larissa moderierten das Programm wie echte Show-Profis und bezogen die Jungen und Mädchen der Initiativgruppe „SOR-SMC“ immer wieder in ihre Statements mit ein.

Mit plakativen Sprüchen gegen Rassismus, gegen Gewalt, gegen Ausländerfeindlichkeit und Hass auf bemalten Schildern zogen die Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule zum Lied „Schrei nach Liebe“ von den Ärzten in die Turnhalle ein. Smajl, Felix und Kevin aus der 5e rappten live den neuen Anti-Rassismus Song „Aber“ von Eko Fresh. Viktoria an der Violine und Kevin am Schlagzeug (beide aus der 7b) zeigten mit ihren toll gespielten Instrumental-Solos, dass auch die unterschiedlichsten Dinge miteinander harmonieren können. Alexandra, Tabea, Larissa, Jessika, Jennifer und Marie aus dem 8. und 9. Jahrgang sorgten mit ihrem Showtanz zum Hit „This is me“ aus dem Musical „The Greatest Showman“ für Begeisterungsstürme. 

Der Bürgermeister Herr Erichlandwehr  und unsere Schulleiterin Frau Kuch freuten sich sehr über die Titelverleihung an die noch junge Gesamtschule: „Das erfüllt mich mit Stolz. Aufgrund der Fremdenfeindlichkeit der letzten Jahre bekommt das Projekt eine besonders wichtige Bedeutung", sagte Frau Kuch in ihrer Rede. 

Sabine Heidjann vom kommunalen Integrationszentrum des Kreises Gütersloh  ist dafür zuständig, die „Schulen ohne Rassismus- Schulen mit Courage“ aufzubauen, zu betreuen und zu pflegen. Auf der Bühne sagte sie: „Ihr habt Euch den Titel wirklich verdient!“ 

Unser Projektpate Andreas Zick, Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an der Universität Bielefeld, war glücklich, dass er nun „so viele Patenkinder“ habe. „Das ist eine Schule, auf die man sich verlassen kann, an die ich gerne komme, weil ich weiß, dass es hier keinen Rassismus gibt", sagte er in seiner Rede. Die Gesamtschule habe nun eine Verantwortung. Jeder einzelne Schüler solle sich überlegen, wie er reagiert, wenn er tatsächlich in eine schwierige Situation gerät. „Ihr habt etwas Großes auf Euch genommen, das müsst Ihr jetzt erfüllen."

Nach der Schlussrede der Organisatoren trafen sich Schüler und das Kollegium zum internationalen Büfett in der Aula, dass von Frau Meinhardt, Frau Solak, Frau Kohlmann und Frau Sever vorbereitet worden war. 

Zur Information: Eine Schule bekommt das Zertifikat, wenn mindestens 70 Prozent aller Menschen an der Schule eine Selbstverpflichtung unterschrieben haben. Die beinhaltet, dass sich jeder einzelne das Ziel setzt, Diskriminierungen und Rassismus zu überwinden, Wege gegen Gewalt, Äußerungen oder Handlungen zu finden und einmal im Jahr an der Schule ein Projekt zum Thema „Diskriminierungen" durchzuführen. Mehr als 800 Schulen in Nordrhein-Westfalen besitzen den Titel mittlerweile.

Den Pressebericht des Westfalen Blattes finden Sie in der Kategorie In der Presse.

 

Zurück