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Coolness-Training der Sporthelfer zur Deeskalation

Wie man mutig und cool bestimmte Situationen meistert und deeskalierend wirken kann, lernten die Sporthelfer der Gesamtschule in Zusammenarbeit mit den Sporthelfern der auslaufenden Realschule bei einem Coolness-Training am Freitag, den 18. Mai 2018. Anwenden können die Sporthelfer diese Strategien
u. a. beim Leiten von Arbeitsgemeinschaften oder bei ihren Schiedsrichtertätigkeiten im Rahmen von Schulturnieren.
Unter der Leitung von Coolness- und Anti-Gewalt-Trainerin Anke Drepper nahm die Sporthelfergruppe im Rahmen ihrer Ausbildung erstmals an einem Deeskalationstraining teil. Nachdem sich die Schülerinnen und Schüler mit Werten (Toleranz, Achtsamkeit, Hilfsbereitschaft, u. a.) und der Gewaltspirale auseinandergesetzt hatten, wurden die Inhalte durch körperbetonte Spiele und Übungen verdeutlicht. So hatten zwei Teilnehmer die schwierige Aufgabe, einen Mitschüler zurückzuhalten, der von einem anderen provoziert wird und diesem an den Kragen will. Das gegenseitige Drängen in einen Kreis, der mit einem Seil ausgelegt wurde, oder das Hauen auf ein Schlagkissen, waren weitere Übungen. Wenn in sportlichen Situationen ein Konflikt droht, sollen die Schüler/innen als Sporthelfer sich zunächst friedlich einmischen und diesen nicht ausarten lassen. Eventuell muss ein Spiel dann erst einmal unterbrochen werden. Grundlagen für derartiges Handeln sind gegenseitiges Vertrauen und Respekt, was die Schülerinnen und Schüler bei unterschiedlichen Teamübungen erfahren konnten. So hielten alle Teilnehmer gemeinsam ein schmales Band an entsprechend vielen Greifriemen, während eine Schülerin oder ein Schüler über dieses Band balancierte. Bei einer anderen Übung zogen die Sporthelfer im Kreis an einem langen Seil, sodass fünf Personen auf diesem Seil stehen und balancieren konnten. Alle müssen hier an einem Strang ziehen. Im weiteren Verlauf der Einheit sollten Klötze gestapelt werden, indem sie durch eine Holzschablone aufgenommen wurden und über Schnüre von allen Team-Mitgliedern gehalten und gesteuert werden mussten. Hier wurde den Sporthelfern klar, dass es manchmal jemanden braucht, der sagt, wo es langgeht. Insgesamt konnten die Schülerinnen und Schüler viel für ihre Tätigkeit als Sporthelfer mitnehmen, bei der sie es immer wieder mit Gruppen zu tun haben, die eine Zeit lang zusammen Sport treiben, gegeneinander antreten und sich einen Wettstreit liefern.

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